Kostenloses Beratungsgespräch

080 080 08 81

Montag - Freitag: 08:00 - 20:00

Termin vereinbaren

Was ist wie laut?

was-ist-wie-laut

Möchten Sie diese Infografik auf Ihrer Webseite einfügen?
Kopieren Sie einfach den unten stehenden Code:

Die Auswirkungen verschiedener Geräuschquellen auf das Gehör

Für Menschen, die sich mit dem Gehör auseinandersetzen, ist es wichtig, zu wissen, wie laut verschiedene Geräuschquellen sind. Dies hilft dabei, eine zu hohe Belastung und die daraus resultierende Schwerhörigkeit zu vermeiden. Sie können auf diese Weise auch überprüfen, ab welcher Schwelle Sie selbst verschiedene Geräusche wahrnehmen.

Vorbeugen: starke Lärmbelastungen vermeiden

Was ist wie laut? Diese Frage und besonders die Antworten sind wichtig, um eine Gefährdung des Gehörs im Alltag zu vermeiden. Wenn die Energie, die auf das Ohr einwirkt, zu gross ist, kann dies die empfindlichen Nerven im Innenohr verletzen. Dies führt zu Schwerhörigkeit. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten.

Um sich vor den lauten Geräuschquellen zu schützen, gibt es zwei Möglichkeiten. Am sinnvollsten ist es, Situationen mit grossem Lärm zu vermeiden. Das schont nicht nur die Ohren: Lärm kann auch andere Organe und die Psyche eines Menschen negativ beeinflussen.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt und Sie sich in der Nähe solcher Geräuschquellen aufhalten müssen, ist ein geeigneter Schutz notwendig. So können Sie die physische und psychische Belastung auf ein Minimum reduzieren. Bei Amplifon beraten wir Sie gerne darüber, welcher Gehörschutz sich für welche Anwendungen eignet.

Geräusche oberhalb der Schmerzgrenze

Geräusche ab einer bestimmten Stärke empfindet der Mensch als schmerzhaft. Wo genau diese Schmerzgrenze liegt, ist nur schwer eindeutig zu bestimmen. Dies liegt daran, dass Versuche in diesem Bereich kaum realisierbar sind, da dies bleibende Schäden beim Probanden verursachen würde. Zum anderen ist das Empfinden jedes Menschen stets unterschiedlich. Wo die Schmerzgrenze liegt und was wie laut empfunden wird, hängt mit der Anatomie, der körperlichen und der seelischen Verfassung zusammen. Genaue Aussagen sind deshalb nicht möglich. Die meisten Forscher gehen jedoch von einem Grenzwert zwischen 120 und 140 dB aus. Töne in diesem Bereich und darüber empfindet der Hörer als schmerzhaft.

Die Geräusche, die so stark sind, dass sie oberhalb der Schmerzschwelle ab 120 dB liegen, sind im Alltag der meisten Menschen nur sehr selten: Wenn Sie beispielsweise einen Raketenstart aus der Nähe verfolgen, liegt die Lautstärke dabei bei etwa 150 dB. Ein Düsenflugzeug verursacht Lärm, der in einem Abstand von 100 Metern noch etwa 130 dB beträgt. Eine Lärmquelle, die ähnlich schädlich sein kann, ist jedoch der von vielen Menschen regelmässig genutzte MP3-Player. Voll aufgedreht, kann die Lautstärke sogar bis zu 120 dB erreichen und liegt damit gefährlich nah an der Schmerzschwelle.

Geräusche ab einer Lautstärke von 120 dB verursachen mitunter selbst bei kurzfristiger Einwirkung bleibende Schäden. Sie ganz zu vermeiden oder einen geeigneten Hörschutz zu tragen, ist deshalb unerlässlich.

Beeinträchtigungen bei dauerhafter Einwirkung

Geräusche mit einer Stärke zwischen 85 dB und 120 dB richten in der Regel keine Schäden an – vorausgesetzt, sie treten nur einmal auf. Bei einer regelmässigen Lärmbelastung kann es jedoch zu Beschwerden kommen. Gerade wenn Sie bei der Arbeit täglich laute Maschinen verwenden, ist ein Gehörschutz sehr wichtig.

Zu solchen Geräten zählt beispielsweise der Rasenmäher mit 85 dB Schalldruck. Eine Kreissäge übt mit 95 dB bereits eine etwas stärkere Belastung aus. Bei einem Konzert liegt der Schallpegel bei etwa 105 dB. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob es sich um ein Rockkonzert oder um klassische Musik handelt.

Die Schwerhörigkeit erkennen

Wenn Sie den Verdacht haben, schwerhörig zu sein, kann es hilfreich sein, zu wissen, welche Geräusche wie laut sind. So können Sie bewusst überprüfen, ob Sie selbst sehr leise Geräuschquellen wahrnehmen können:

  • das Ticken einer Uhr (20 dB) oder das Rascheln von Blättern: Wenn Sie nur diese Geräusche nicht mehr hören, besteht eine leichte Schwerhörigkeit.
  • ein Radio- oder Fernsehgerät auf Zimmerlautstärke (etwa 60 dB), Vogelzwitschern (40 dB): Diese Geräusche nicht wahrzunehmen, ist ein Hinweis auf einen mittleren Hörverlust.
  • ein Staubsauger (75 dB): Wenn Sie dieses Gerät nicht mehr hören, liegt ein schwerer Hörverlust vor.
  • Kreissäge (95 dB) oder Rasenmäher ( 85 dB): Es kann ein profunder Hörverlust vorliegen, wenn Sie ausschliesslich sehr laute Töne hören. Sie stellen fest, dass Gespräche mit dem Gegenüber nicht mehr möglich sind.

Wenn Sie identifizieren können, welche Geräusche Sie nicht mehr wahrnehmen, haben Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt, wie stark Ihre Schwerhörigkeit ausgeprägt ist.

Ein bewusster Umgang mit Geräuschen

Das Wissen, welche Geräuschquellen welche Lautstärke verursachen, gibt Ihnen eine Möglichkeit, Ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen. So vermeiden Sie leichter Situationen, die Ihr Gehör schädigen. Ausserdem können Sie so immer wieder überprüfen, wie gut Ihr Gehör funktioniert.

Artikel bewerten

Ist mit meinem Gehör alles in Ordnung?
Zögern Sie nicht und vereinbaren
Sie einen unverbindlichen Termin mit uns!
… oder testen Sie Ihr Gehör mit unserem Online-Hörtest.