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Ohrpassstück

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Ohrpassstück

Hörgeräte werden in unterschiedlichen Formen und Typen angefertigt. Modelle, die im Gehörgang getragen werden, benötigen ein individuell angefertigtes Ohrpassstück. Solch ein Ohrpassstück kann auch mithilfe eines Schallschlauches die Verbindung zwischen einem Hinter-Ohr-Hörgerät und dem Ohr darstellen.

Hörgeräte im Ohr sind heute extrem diskret

Hörgeräte haben sich im Laufe ihrer Geschichte gewaltig verändert. Vor allen Dingen sind sie immer kleiner geworden. Batterien und elektronische Bauteile im Miniformat haben diese Entwicklung erst ermöglicht. Wo Beethoven noch mit grammophontrichterartigen Hörrohren ganz offensichtlich Hilfsmittel gegen seine zunehmende Schwerhörigkeit nutzen musste, haben es Menschen mit Hörbehinderungen heute viel leichter: Es gibt Hörgeräte, die so diskret in den Gehörgang eingesetzt werden, dass sie von Uneingeweihten kaum bemerkt werden können. Zum Einfügen in den Gehörgang wird bei diesen In-Ohr-Modellen ein Ohrpassstück benötigt. Dessen Funktion lässt sich am besten als die eines Adapters beschreiben. Ein gutes Ohrpassstück sorgt dafür, dass das Hörgerät im Gehörgang absolut sicher sitzt. Auch Hinter-Ohr-Modelle sind beinahe unsichtbare Hörgeräte. Sie sind mit einem sogenannten Schallschlauch mit dem Ohr verbunden. Im Gehörgang befindet sich dann das auch Otoplastik genannte Ohrpassstück.

Jede Ohrmuschel ist ein Unikat

Die Form der Ohrmuschel ist ein biometrisches Merkmal, das heisst, ein Mensch lässt sich eindeutig daran erkennen; identische Ohrmuscheln gibt es nur bei eineiigen Zwillingen. Die absolut einmalige Gestaltung des Ohres bezieht sich jedoch auch auf die Form des Gehörganges. Deshalb ist es bei der Anpassung eines In-Ohr-Hörgerätes oder bei einem Hinter-Ohr-Modell mit Ohrpassstück nötig, dass der Hörgeräte-Akustiker einen Abdruck des Gehörganges anfertigt. Das ist übrigens eine für den Kunden vollkommen schmerzlose Prozedur. Auf Basis dieses Abdruckes wird dann das Ohrpassstück für das jeweilige Hörgerät angefertigt.

Solche Ohrpassstücke werden in unterschiedlichen Materialien hergestellt. In Silikon gefertigt sind sie beispielsweise nicht hart an der Oberfläche. Wird die Otoplastik dagegen aus Acryl gegossen, ist die Oberfläche glatt und unflexibel. Im Dialog mit einem kompetenten Hörgeräteakustiker wird das Ohrpassstück so lange verändert, bis der Tragekomfort zufriedenstellend für den Kunden ausfällt.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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