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Kugelmikrofon

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Kugelmikrofon: Ideal für Interviews und Gespräche

Mikrofone nehmen Schall auf, der sich durch die Luft fortpflanzt (im Gegensatz beispielsweise zu Hydrofone, die den Schall unter Wasser aufnehmen). Sie unterscheiden sich unter anderem durch die Art der Empfindlichkeit, der sogenannten Richtcharakteristik.

Mit Richtcharakteristik wird die Aufnahmerichtung bezeichnet, die das entsprechende Mikrofon bevorzugt. Das Kugelmikrofon empfängt den Schall bzw. das Signal kreisförmig („kugelig“), das bedeutet: Es nimmt den Schall aus jeder Richtung mit derselben Empfindsamkeit auf – egal, ob er von vorne auf das Kugelmikrofon auftrifft, von der Seite oder von hinten. Die spezifische Art der Richtcharakteristik beim Kugelmikrofon wird deshalb auch „ungerichtet“ genannt (weil das Mikrofon keine Unterschiede macht, woher der Schall kommt) oder auch „omnidirectional“ (vom Lateinischen „omni“ = alles und „directio“ = Richtung).

Die Richtcharakteristik des Kugelmikrofons hat überall dort ihre Vorzüge, wo sich bewegende Schallquellen existieren. So kann bei einem Interview die Position der Gesprächspartner schwanken, was sich auf die Aufnahmequalität störend auswirkt. Anders als beispielsweise stark ausgerichtete Mikrofone (Nierencharakteristik oder Keulencharakteristik) sorgt das Kugelmikrofon hier für einen Ausgleich; Ansteckmikrophone weisen deshalb zumeist die Kugelcharakteristik auf.

Aus demselben Grund ist das Kugelmikrofon jedoch für den Bühneneinsatz zumeist ungeeignet. Auf der Bühne sind verschiedene Signalquellen vorhanden, deren Schall von allen Seiten auf das Kugelmikrofon auftreffen und von ihm an die Verstärker und Mischpulte weitergegeben würden; hier würden sich unterschiedliche Signale überlagern (Gesang, Instrumente) und ungewollt verstärkt werden. Das Ergebnis wäre ein unpräziser, verwaschener Sound.

Eine zusätzliche Gefahr beim Bühneneinsatz besteht in der höheren Anfälligkeit für Rückkopplungen des Kugelmikrofons. Das unangenehme Pfeifen wird auch Feedback genannt.

Kugelmikrofone besitzen keinen Nahbesprechungseffekt. Der Nahbesprechungseffekt tritt dann zutage, wenn ein Mikro näher an eine Schallquelle herangebracht wird; dann werden die tieferen Frequenzen stärker betont, was einen „wärmeren“ Klang zur Folge hat.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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