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Chronische Mittelohrentzündung

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Chronische Mittelohrentzündung

Eine chronische Mittelohrentzündung tritt in verschiedenen Formen auf. Häufig ist ein Loch im Trommelfell vorhanden. Als Symptome treten auf: Schwerhörigkeit, Ohrgeräusche, Schwindel, Absonderungen aus dem Ohr. Hirnhautentzündung und Hirnabszess sind Folgen dieser Erkrankung.

Was ist eine chronische Mittelohrentzündung?

Die Schleimhaut des Mittelohres ist hauptsächlich von der Entzündung betroffen. Die chronische Schleimhauteiterung kann aber auch auf die Gehörknöchelchen im Mittelohr übergreifen. Dadurch entstehen narbige oder sogar knöcherne Verwachsungen.
Dehnt sich die Entzündung in die das Mittelohr umgebenden Knochen mit ihren mit Schleimhaut ausgekleideten kleinen Knochenhöhlen aus, liegt eine chronische Schleimhaut- und Knocheneiterung vor.
Eine Sonderform einer chronischen Mittelohrentzündung ist das Cholesteatom, das sich durch eine chronische Belüftungs- und Druckausgleichs-Störung des Mittelohres bildet.

Symptomatik einer chronischen Mittelohrentzündung

Sofern sich die Entzündung auf die Schleimhaut des Mittelohres beschränkt, fliesst in den aktiven Phasen ein meist gelblich-rahmiges oder schleimiges geruchloses oder auch übel riechendes Sekret nach aussen in den Gehörgang ab.
Häufig kommt eine zunehmende Mittelohr-Schwerhörigkeit hinzu, die durch in das Innenohr einwandernde Giftstoffe der Bakterien aus der chronisch entzündeten Mittelohrschleimhaut verursacht wird. Bei akuter Verschlechterung der chronischen Entzündung kommt es aber auch zu Schmerzen und Fieber.
Wenn die Knochen im Mittelohr entzündet sind, können die Erreger sogar auf das venöse Blutsystem in der Schädelhöhle übergehen.

Wie wird eine chronische Mittelohrentzündung behandelt?

Man schützt das Ohr vor Zugluft und hält es mit Umschlägen oder Bestrahlung warm. Mit rezeptfreien Nasentropfen kann man versuchen, die Schleimhäute zum Abschwellen zu bringen. Ohrentropfen lindern den Schmerz. Vor allem aber muss man bald einen Arzt aufsuchen.
Bei einer akuten Entzündung verschreibt der Arzt Antibiotika und abschwellende Nasentropfen. Kommt man sehr spät, muss er das Trommelfell durchstechen, um dem Patienten dadurch Erleichterung zu verschaffen. Ist das umgebende Knochengewebe schon angegriffen, kann das Gehör nur durch eine Operation gerettet werden.

Wie vermeidet man eine Mittelohrentzündung?

Ist die Nase stark verstopft, sollte man Nasentropfen nehmen, damit sie „läuft“. Wenn Sie glauben, irgendeinen Schaden am Trommelfell zu haben, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Kinder bekommen leichter eine Mittelohrentzündung als Erwachsene. Die Erkrankung heilt meistens jedoch folgenlos ab, wenn sie richtig behandelt wird.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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