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Akustische Rückkopplung

Die akustische Rückkopplung

Hörgeräte nehmen mit ihrem Mikrofon Schall auf. Die so empfangenen Signale werden verstärkt über den Hörer des Geräts an dessen Träger weitergegeben. Dabei entsteht manchmal ein Pfeifton, der als unangenehm empfunden wird. Dies ist die sogenannte akustische Rückkopplung, die auch als Feedback bezeichnet wird.

Das Entstehen von akustischen Rückkopplungen

Generell wird bei der akustischen Rückkopplung das Signal eines Schallempfängers über einen Lautsprecher wiedergegeben und erneut als Schall empfangen. Das so nochmals aufgefangene Signal wird ein weiteres Mal über den Lautsprecher ausgegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich und führt schliesslich zu dem charakteristischen Pfeifen. Auch das Mikrofon eines Hörgeräts ist darauf ausgelegt, akustische Signale einer Schallquelle aufzufangen, beispielsweise das Sprechen eines Gegenübers. Im Mikrofon wird dieser Eingangsschalldruck in eine elektrische Spannung umgewandelt. Die Signale werden akustisch verstärkt, an den Hörer im Ohr – also den Lautsprecher des Hörgeräts – weitergeleitet und kommen dort als Ausgangsschalldruck an. Unter bestimmten Umständen, beispielsweise durch die Nähe des Hörgeräteträgers zu einer reflektierenden Wand, kann ein Teil dieses Ausgangsschalldrucks über die Luft wieder zum Mikrofon zurückgeführt werden. Das Signal wird erneut verstärkt und über den Hörer ausgegeben. So entsteht eine akustische Schleife und ein lautes Pfeifen ertönt.

Die Vermeidung akustischer Rückkopplungen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, akustische Rückkopplungen zu reduzieren oder zu verhindern: durch eine stärkere Dämpfung, die Erhöhung des Abstands zwischen Mikrofon und Hörer oder eine geringere Verstärkung. Eine Dämpfung wird durch die Verwendung eines massgefertigten Ohrpassstücks erzielt. Je grösser der Abstand zwischen dem Hörgerätemikrofon und dem Punkt des Schallaustritts am Trommelfell ist, desto weniger anfällig ist das Hörgerät für eine Rückkopplung. Die Verstärkung kann bei älteren Hörgeräten manuell über einen Regler eingestellt werden. Wird sie jedoch zu sehr reduziert, wirkt sich dies negativ auf das Hörvermögen aus. Moderne Hörgeräte erkennen die Rückkopplungsfrequenz und optimieren ihre Einstellungen selbsttätig. Neuere Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) verfügen beispielsweise über digitale Rückkopplungs-Manager, die das Auftreten des störenden Pfeiftons weitgehend verhindern.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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