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Was kann ich gegen einen Hörverlust tun?

Wenn Sie festgestellt haben, dass Sie in manchen Situationen oder generell im Alltag nicht mehr gut hören, sind Sie sicher verunsichert. Doch gegen Schwerhörigkeit kann man eine Menge tun. Ausserdem muss eine Schwerhörigkeit nicht immer chronisch sein.

Was ist Hörverlust?

Es gibt viele unterschiedliche Stärken des Hörverlusts – von einer nur wenig einschränkenden leichten Schwerhörigkeit bis hin zu völliger Taubheit. Auch in der Art unterscheiden sie sich: Bei einer sogenannten Schallleitungsschwerhörigkeit bleibt die Qualität des Gehörten weitgehend erhalten, allerdings werden alle Töne leiser wahrgenommen. Sie können also zum Beispiel Gesprochenes noch recht gut verstehen, wenn Ihr Gesprächspartner nur laut genug redet. Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit hingegen verschwinden nach und nach die unterschiedlichen Frequenzen aus Ihrem Hörvermögen. Zunächst sind es hohe Töne, die Sie nicht mehr gut wahrnehmen, später können niedrigere Frequenzen dazukommen. Dadurch verändern sich das Klangbild und die Klangqualität, vieles klingt verzerrt oder fremd, manche Geräusche können gar nicht mehr wahrgenommen werden.

Wenn Sie bei sich eine Einschränkung des Hörvermögens festgestellt haben, sind Sie mit diesem Problem nicht alleine: Weltweit hören 15 Prozent der Menschen nicht optimal, in der Schweiz sind es nach neusten Schätzungen zehn Prozent, Tendenz steigend. Im Alter sind besonders viele Menschen schwerhörig, aber auch Kinder kommen mit mangelndem Hörvermögen zur Welt. Allerdings tragen nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überhaupt ein Hörgerät. Dabei könnten die meisten Schwerhörigkeiten mithilfe eines Hörgeräts ausgeglichen werden. Die modernen Hörhilfen bieten eine Vielzahl an technischen Finessen, mit deren Hilfe ein nahezu perfektes Hörerlebnis geschaffen wird.

Was sind die Ursachen von Hörverlust?

Mindestens so vielfältig wie die Stärken und Arten eines Hörverlusts sind auch seine Ursachen. Folgende Faktoren können eine Rolle spielen:

  • Bei einem länger anhaltenden Geräuschpegel von über 85 Dezibel kann das Gehör dauerhaft geschädigt werden. Vor allem an lauten Arbeitsplätzen, beispielsweise in der Industrie, kann es durch Lärmbelastung schnell zu einem Hörverlust kommen.
  • Auch in der Freizeit sind wir oft viel zu grossem Lärm ausgesetzt. Konzerte, Discobesuche und laute Musik über Kopfhörer können dem Gehör sehr zusetzen.
  • Wasser im Ohr, ein Pfropf aus Ohrenschmalz oder ein anderer Fremdkörper können das Gehör beeinträchtigen.
  • Entzündungen im Mittelohr, im Gehörgang oder an anderen Stellen im und um das Ohr können ebenfalls dazu führen, dass Sie nicht gut hören.
  • Ein Riss im Trommelfell, ein Schädelbruch oder Verletzungen der Gehörknöchelchen verursachen ebenfalls Hörverluste.
  • Bei Erkältungen oder vergrösserten Rachenmandeln wird der Druckausgleich im Ohr nicht mehr ausreichend hergestellt. Schlechtes Hören und Ohrenschmerzen sind die Folge.
  • Mumps, Masern, Röteln, Borreliose und andere Infektionskrankheiten können unter anderem Schwerhörigkeit zur Folge haben.
  • In extremen Stresssituationen kann es zu einem psychisch bedingten Hörverlust kommen.
  • Chemotherapeutika, bestimmte Antibiotika, aber auch Aspirin und andere Medikamente können ebenfalls das Gehör beeinträchtigen. Hinweise hierzu finden sich in den entsprechenden Packungsbeilagen.
  • Das Alter ist einer der Hauptverursacher von Schwerhörigkeit.

Wie beuge ich Hörverlust vor?

Um auf Dauer ein gutes Gehör zu erhalten, sollten Sie sich vor allem vor zu viel Lärm schützen. Nutzen Sie bei der Arbeit mit lauten Maschinen, bei Diskothekenbesuchen und in anderen lauten Umgebungen einen passenden Gehörschutz. Auf laute Musik aus dem Kopfhörer sollten Sie lieber komplett verzichten. Ausserdem sollten Sie Ihre Ohren nur mit Wasser reinigen, nicht mit Wattestäbchen, Taschentuchzipfeln oder anderen Hilfsmitteln. Diese regen nämlich die Bildung von Ohrenschmalz erst recht an und können ausserdem einen festen Pfropf vor dem Trommelfell oder im schlimmsten Fall sogar Verletzungen im Ohr verursachen. Und schliesslich schützen Sie Ihr Gehör auch dadurch, dass Sie bei Ohrenschmerzen, Druckgefühl, Ohrgeräuschen oder einem empfundenen Hörverlust möglichst bald einen Spezialisten aufsuchen. Gegen Hörverluste kann nämlich eine Menge unternommen werden.

Was kann ich gegen Hörverlust tun?

Wie ein Hörverlust behandelt werden kann, hängt stark von seiner Ursache ab. Bei starkem Schnupfen helfen schon abschwellende Nasentropfen, ein Ohrenschmalzpfropf kann beim Spezialisten leicht entfernt werden. Auch Entzündungen sind meist problemlos mit Medikamenten zu behandeln. Aber nicht immer ist es so einfach. In einigen Fällen kann das Hörvermögen durch eine Operation wiederhergestellt werden. Aber auch wenn der Hörverlust nicht geheilt werden kann, gibt es heutzutage sehr gute Möglichkeiten, um eine Schwerhörigkeit auszugleichen. Bemerken Sie, dass Ihr Gehör nachlässt, sollten Sie möglichst bald einen Spezialisten aufsuchen. Dieser klärt nicht nur die Ursache für Ihren Hörverlust ab, er berät Sie im Bedarfsfall auch über die Wahl des passenden Hörgeräts und passt dieses an Ihr Gehör an. Denn die kleinen Geräte sind in der Lage, auch stärkere Schwerhörigkeiten auszugleichen und dadurch zu einem besseren Gehör zu verhelfen.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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