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Der Hörtest: Ihr erster Schritt zur individuellen Hörlösung

Ein Hörverlust muss nicht unbedingt altersbedingt auftreten. Auch andere Faktoren können dazu führen. Dieser findet oft nicht plötzlich, sondern schrittweise statt, weshalb viele Betroffene ihren Hörverlust zu spät bemerken. Gewissheit, ob eine Schwächung des Hörvermögens vorliegt, bringt ein professioneller Hörtest.

Subjektive und objektive Verfahren bei Hörtests

Bei den subjektiven Verfahren ist Ihre aktive Mitarbeit gefragt: Hier müssen Sie dem Tester jeweils mitteilen, ob Sie etwas gehört beziehungsweise was genau Sie verstanden haben. Bei der Tonschwellenaudiometrie werden Ihnen reine Töne vorgespielt. Bei der Sprachaudiometrie geht es um Zahlen, Wörter oder Sätze.

Im Gegensatz dazu misst die elektrische Reaktionsaudiometrie per EEG (Elektroenzephalogramm) die Gehirnantwort auf einen akustischen Reiz. Solche objektiven Verfahren werden im Allgemeinen nur bei Kleinkindern oder Testpersonen angewendet, die bei einem subjektiven Test nicht mitarbeiten können oder wollen.
Hörtest beim Fachmann

Ein Online-Hörtest erhärtet Verdachtsmomente

Mit einem Online-Hörtest können Sie sich selbst testen. Der Test erlaubt Ihnen eine erste Einschätzung Ihres Hörvermögens, ist aber natürlich kein Ersatz für die genaue Diagnostik beim Spezialisten.

Zum Online-Hörtest gehört meist ein Fragebogen, in dem abgefragt wird, wie zufrieden Sie mit Ihrem Hörvermögen in verschiedenen Alltagssituationen sind. Der eigentliche Hörtest ist eine Kurzversion einer Sprach- oder Hörschwellenaudiometrie.

Bei der Sprachaudiometrie hören Sie meist eine Stimme, die mehrstellige Zahlen ansagt. Dabei erschwert Rauschen die Verständlichkeit. Ihre Aufgabe ist es, die gehörten Zahlen per Tastatur oder Mausklick einzugeben, während die Stimme von laut bis unhörbar variiert. Bei der Hörschwellenaudiometrie ermitteln Sie Ihre Hörschwelle für unterschiedlich hohe Töne durch Anpassung der Lautstärke – mit Kopfhörern können die Ohren auch einzeln getestet werden.

Die Testauswertung sagt Ihnen, ob Ihr Hörvermögen möglicherweise beeinträchtigt ist. Gibt es Grund zur Besorgnis, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen.

Professionelle Audiometrie und Hörberatung

Meist geschieht die Ermittlung des Hörprofils mit Hilfe der Tonschwellenaudiometrie. Im gesamten hörbaren Tonfrequenzbereich wird hier Ihre Hörschwelle für die Lautstärke reiner Töne ermittelt. Das Tonaudiogramm stellt die Hörschwelle (oder ihre Abweichung vom Normalwert) als Funktion graphisch dar.
Hörtest - Sprechstunde
Normalerweise werden ein Tonaudiogramm für Luftleitung und eins für Knochenleitung aufgezeichnet. Bei der Luftleitung gelangt der Schall auf natürlichem Wege über Trommelfell und Mittelohr in Ihr Innenohr. Bei der Knochenleitung wird er mittels Virbationen auf dem Knochenvorsprung hinter dem Ohr direkt ins Innenohr übertragen. Der Vergleich beider Audiogramme ist aufschlussreich: So lässt sich feststellen, ob Ihre Hörprobleme mit der Schallleitung im Ohr zu tun haben, aus einer gestörten Schallempfindung auf der Ebene der Hörsinneszellen oder des Hörnerven resultieren oder eine Kombination von beidem sind.

Anhand der Auffälligkeiten im Audiogramm kann Ihr Hörakustiker Ihre Hörverluste ganz genau einschätzen und verschiedenen Problembereichen zuordnen. Wichtige zusätzliche Informationen für die Hördiagnostik liefert die Sprachaudiometrie: Hier wird das Verstehen komplexerer akustischer Informationen beurteilt. Auch in der Sprachaudiometrie gibt es standardisierte Tests, die beispielsweise den Prozentsatz einsilbiger Wörter ermitteln, der bei einer bestimmten Lautstärke verstanden wird.

In der anschliessenden Hörberatung wird man Ihnen die Resultate aller Tests genau erläutern und Vorschläge für auf Sie zugeschnittene Hörlösungen machen.

Hörtraining mit dem Hörgerät

Auch das Hören mit einem Hörgerät will gelernt sein. Von der Bedienung des Geräts bis zur Gewöhnung an die neuen Höreindrücke: Ein Hörtraining sollte der Entscheidung für das eine oder andere Wunsch-Hörsystem unbedingt vorausgehen.

Wenn Gehirnareale, die der Verarbeitung akustischer Eindrücke dienen, längere Zeit nicht genutzt werden, gehen wichtige Fähigkeiten verloren. Durch gezieltes Hörtraining lassen sich diese Kompetenzen wieder aktivieren. Das Training beinhaltet Übungen zur Geräuscherkennung, zum Richtungshören, zum Unterscheiden von Sprachlauten, zum Verstehen von Wörtern und Sätzen ohne Geräuschkulisse und schliesslich zum Sprachverstehen mit Nebengeräuschen.

Zu Hause sollte zunächst mit Audio-CDs und Übungsbüchern geübt werden. Zusammen mit dem Hörgeräteakustiker bespricht man gemachte Erfahrungen und passt die Einstellungen des Gerätes an die eigenen Bedürfnisse an.

Hörtraining bei auditiven Verarbeitungsstörungen

Hörprobleme können Ihre Ursache auch direkt im Gehirn haben. In diesem Fall liefert die Tonaudiometrie weitgehend normale Ergebnisse, aber das Sprachverständnis ist trotzdem beeinträchtigt. Eine derartige Störung kann angeboren oder erworben sein. Als mögliche Ursache kommen vorübergehende Höreinschränkungen in für den Spracherwerb sensiblen Phasen der Kindheit in Frage.

Ziel des Hörtrainings, das vor allem bei Kindern mit dieser Problematik durchgeführt wird, ist die Verbesserung der auditiven Verarbeitung durch gezielte Förderung der Fähigkeit zur Selektion, Differenzierung und Identifizierung von Sprachsignalen im alltäglichen Durcheinander akustischer Reize.

Hörprobleme gezielt angehen

Hörverluste können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Ein professioneller Hörtest leitet die Hördiagnostik ein und ist damit der erste Schritt auf dem Weg zur Lösung eines Hörproblems.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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