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Ärzte empfehlen: Lassen Sie regelmässig einen Hörtest durchführen

Das Gehör sollte immer wieder getestet werden. So erkennen Sie beginnende Hörverluste frühzeitig, bevor die Schäden grösser werden. Denn ein unentdeckter und unbehandelter Hörverlust verschlimmert sich mit der Zeit.

Erste Anzeichen eines Hörverlusts

Unser Körper ist in der Lage, viele Defizite sehr gut auszugleichen. Deshalb sind viele Menschen mit Hörproblemen schneller erschöpft, weil sie sich (unbewusst) stärker auf das Hören konzentrieren müssen. Somit können Erschöpfung und Müdigkeit auch Symptome eines Hörverlusts sein.

Ein Hörverlust tritt des Weiteren meist schleichend auf. Dadurch ist die Verschlechterung des Gehörs für Betroffene nur schwer erkennbar. Oft bemerken Angehörige und Freunde vor den Betroffenen, dass das Hörvermögen nachgelassen hat.

Warum regelmässige Hörtests sinnvoll sind

Viele Menschen gehen regelmässig zu unterschiedlichen Vorsorgeuntersuchungen – zum Beispiel beim Zahnarzt, beim Augenarzt, beim Gynäkologen oder beim Hautarzt – und finden es ganz normal, auf diese Weise etwas für ihre Gesundheit zu tun. Beim Thema Gehör haben sich regelmässige Vorsorgen in Form von Hörtests aber leider noch nicht durchgesetzt. Das kann Folgen haben, denn ein beginnender Hörverlust sollte so früh wie möglich behoben werden, weil das Gehirn das richtige Hören regelrecht verlernen kann. Die für das Hören verantwortlichen Nerven gewöhnen sich bei einem Hörverlust daran, nichts mehr zu tun zu haben und stellen ihre Funktion ein.

Das führt dazu, dass auch das Gehirn bestimmte Hörfunktionen verlernt. Im Normalfall fällt es Ihnen nicht schwer, Hintergrundgeräusche von Gesprächen zu unterscheiden. Das Gehirn trifft hier die Entscheidung, Hintergrundgeräusche zu unterdrücken und sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Dieses selektive Hören kommt in vielen Alltagssituationen vor. Vielleicht kennen Sie die Situation, dass ein eigentlich leises, aber ungewohntes Geräusch Sie aufschrecken lässt, während Sie ein lauteres gewohntes Geräusch kaum wahrnehmen. Ein klassisches Beispiel ist eine Mutter, die beim leisesten Geräusch ihres Babys aufhorcht, selbst wenn die Umgebungslautstärke relativ hoch ist. Dieser intuitiven Auswahl von wichtigen Geräuschen liegen komplizierte Vorgänge im Gehirn zugrunde. Wenn Sie durch einen Hörverlust bestimmte Geräusche nicht mehr wahrnehmen können, stellt das Gehirn diese Selektionsfunktion aber nach und nach ein. Sie durch ein Hörgerät vollständig wiederherzustellen, ist schwierig. Wird der Hörverlust aber frühzeitig erkannt, ist eine Wiederherstellung des selektiven Hörens einfacher.

Der typische Ablauf eines Hörtests

Ein Hörtest bei Ihrem Hörakustiker dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei. Per Kopfhörer werden Ihnen Töne in unterschiedlichen Frequenzen vorgespielt. Sie geben dabei an, wann Sie einen Ton auf welchem Ohr hören. Der Hörakustiker notiert die Ergebnisse und leitet daraus ein individuelles Hörprofil ab. Dieses zeigt, wie es um Ihr Gehör bestellt ist. Von diesem Profil kann der Hörakustiker ausserdem ablesen, wie gut Sie insgesamt hören und welche Frequenzen Ihr Gehör nicht mehr wahrnimmt. Auch Hinweise auf die Ursache können sich durch einen Hörtest ergeben.

Was Ihnen ein Hörtest bringen kann

Wer nicht gut hört, hat weniger vom Leben. Gespräche mit anderen Menschen (vor allem in der Gruppe oder in lauter Umgebung) werden immer schwieriger, Konzerte oder Theaterbesuche machen nur noch halb so viel Spass und auch viele weitere soziale und gesellschaftliche Situationen sind bei einem Hörverlust anstrengend. Betroffene ziehen sich deshalb oft zurück, die soziale Isolation droht. Nicht selten führt ein Hörverlust daher zu Einsamkeit und Depressionen, wie eine Studie zeigt. Hinzu kommen Gefahren, die durch schlechtes Hören entstehen: Wenn Sie eine Fahrradklingel, einen Feueralarm oder ein herannahendes Auto überhören, drohen Unfälle.

Die regelmässige Durchführung eines Hörtests hilft dabei, Hörprobleme schon im Entstehen zu bemerken. So können Sie bekämpft werden, bevor sie sich weiter verstärken. Je früher die Schwerhörigkeit erkannt wird, umso leichter ist es, sie zu beheben. Je nach Ursache kann schon eine Ohrenspülung oder die vorübergehende Gabe von Medikamenten reichen, um einen Hörverlust zu beseitigen. Aber auch wenn ein Hörgerät nötig ist, ist eine frühzeitige Anpassung von grösster Bedeutung.

Sehen Sie Hörtests daher wie andere Vorsorgeuntersuchungen und nehmen Sie sie wahr, um einer Beeinträchtigung Ihrer Gesundheit möglichst früh entgegenzuwirken. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, eigentlich noch gut zu hören, sollten Sie einmal im Jahr einen Hörtest durchführen. Studien haben gezeigt, dass Patienten mit Hörverlusten in der Schweiz durchschnittlich zehn Jahre zu spät zum Hörtest gehen. Scham, Angst vor dem Älterwerden oder andere Sorgen führen häufig dazu, dass Betroffene ihre Probleme verdrängen und einfach nicht darüber nachdenken wollen. Dabei lassen sich die meisten Hörverluste heute mit modernsten Mini-Hörgeräten gut ausgleichen. Sollte bei einem Hörtest ein Hörverlust bei Ihnen festgestellt werden, berät Sie Ihr Hörakustiker im Anschluss bei der Wahl eines passenden Hörgeräts. Dazu stellt er Ihnen Geräte verschiedener Bauarten und Hersteller vor, damit Sie genau das Hörgerät erhalten, das Ihren Hörverlust ausgleicht.

Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.

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